Meine Geschichte
♦ Woher kommt dein Charakter?
Lena stammt aus Madeira, einer portugiesischen Insel im Atlantik. Sie wuchs dort auf und wurde bei der Geburt Mathias genannt. Schon früh spürte sie jedoch, dass dieser Name und das ihr zugewiesene Geschlecht nicht zu ihrem inneren Empfinden passten. Die Jahre auf Madeira waren geprägt von Selbstfindung, inneren Konflikten und dem langsamen Verstehen ihrer eigenen Identität. Heute ist ihre Herkunft ein wichtiger Teil ihrer Geschichte – ebenso wie der Weg von Mathias zu Lena.
♦ Wie hat es dich nach LS verschlagen?
Nach einer langen Phase des Zweifelns und der Selbstfindung wollte Lena einen Neuanfang wagen. Madeira war ihre Heimat, aber auch ein Ort, an dem sie sich oft eingeengt fühlte und Schwierigkeiten hatte, sich offen zu entfalten. Los Santos erschien ihr als Chance, Abstand von der Vergangenheit zu gewinnen und ein Leben zu beginnen, in dem sie sie selbst sein kann. Mit dem Wunsch nach Freiheit, Akzeptanz und neuen Möglichkeiten ließ sie ihre alte Umgebung hinter sich und machte sich auf den Weg nach LS, um dort ihre eigene Zukunft aufzubauen.
♦ Was ist deine Geschichte (Biographie)?
Lena wurde auf der portugiesischen Insel Madeira geboren und wuchs dort unter dem Namen Mathias auf. Ihre Kindheit war nach außen hin ruhig und unscheinbar, doch innerlich begleitete sie schon früh ein Gefühl, das sie lange nicht einordnen konnte. Während von ihr erwartet wurde, eine Rolle zu erfüllen, die nicht zu ihr passte, spürte sie tief in sich, dass ihr wahres Ich ein anderes war. Dieses Gefühl sorgte oft für Verwirrung, Unsicherheit und das ständige Bedürfnis, sich anzupassen, um nicht aufzufallen.
In ihrer Jugend wurden diese inneren Konflikte stärker. Lena begann zu begreifen, dass es nicht nur um Unzufriedenheit ging, sondern um ihre Identität. Aus Angst vor Ablehnung, Missverständnissen und den Reaktionen ihres Umfelds hielt sie ihre Gedanken jedoch für sich. Madeira war ihre Heimat, aber zugleich ein Ort, an dem Traditionen und Erwartungen ihr das Gefühl gaben, keinen Raum für ihr wahres Selbst zu haben. Sie lernte früh, ihre Gefühle zu verbergen und nach außen hin die Rolle von Mathias weiterzuleben.
Mit den Jahren wurde der innere Druck immer größer. Die ständige Diskrepanz zwischen dem, was sie sein sollte, und dem, was sie innerlich empfand, kostete sie viel Kraft. Erst nach langer Selbstreflexion und einigen prägenden Begegnungen begann sie, sich selbst zu akzeptieren. Der Entschluss, den Namen Lena anzunehmen, war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und bedeutete für sie erstmals, ehrlich zu sich selbst zu sein.
Der Wunsch nach einem Neuanfang führte sie schließlich weg von Madeira. Sie wollte einen Ort finden, an dem sie die Vergangenheit hinter sich lassen und ihre Identität ohne ständige Angst leben konnte. Los Santos erschien ihr als genau dieser Ort – groß, anonym, vielfältig und voller Möglichkeiten. Dort angekommen stand sie vor vielen Herausforderungen, doch zugleich verspürte sie zum ersten Mal Hoffnung und Freiheit.
Heute arbeitet Lena daran, sich in Los Santos ein eigenes Leben aufzubauen. Sie versucht, ihre Vergangenheit nicht zu verdrängen, sondern als Teil ihrer Geschichte zu akzeptieren. Schritt für Schritt findet sie ihren Platz, knüpft neue Kontakte und wächst an den Erfahrungen, die sie auf ihrem Weg gemacht hat. Ihre Geschichte ist die eines langen inneren Kampfes, aber auch die einer Person, die den Mut gefunden hat, ihren eigenen Weg zu gehen und endlich sie selbst zu sein.
♦Auflistung der RP-Möglichkeiten als Transgender
Ich würde als Transgender-Charakter aktiv zum RP beitragen, indem ich als Frau neue RP-Stränge aufbaue, sei es durch eine Hochzeit, innerhalb meiner Gang oder durch andere langfristige Beziehungen. Zudem würde ich meine persönliche Geschichte mit anderen teilen, um Bürgerinnen und Bürgern von Los Santos zu erreichen, denen es ähnlich geht wie mir früher, und ihnen Mut zu machen, ihren eigenen Weg zu gehen und zu erkennen, dass es Möglichkeiten gibt, sich selbst zu verwirklichen.